12
AUG
2017

Zehn Jahre Schule und trotzdem nichts fürs Leben gelernt

Montag, 7:45 Uhr. Erste Stunde: Mathematik. Kann die Woche schöner starten? Während der Lehrer vorne mit den beiden Strebern der Klasse über die Polynomdivision diskutiert, schreibe ich in der letzten Reihe noch schnell zur Sicherheit die Hausaufgaben ab. Der Rest des Kurses ist schon wieder auf dem Weg in den Tiefschlaf oder stalkt unterm Tisch Snapchat-Storys.

Ich für meinen Teil habe den Versuch, Mathe zu verstehen, ab der siebten Klasse aufgegeben. Eher weniger, weil es mich überforderte, sondern weil ich bis heute nicht verstanden habe, wofür ich die binomischen Formeln oder den Differenzialquotienten in meinem Leben brauche – außer für den Matheunterricht.

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